Antigua und Barbuda
Der Inselstaat Antigua & Barbuda gehört zu den „Inseln über dem Winde“ und liegt südöstlich von Puerto Rico zwischen dem Nordatlantik und der Karibik. Er besteht aus der 280 km² großen Insel Antigua, der 161 km² großen Insel Barbuda sowie der unbewohnten Felseninsel Redonda.
Die beiden bewohnten Inseln liegen 48 km voneinander entfernt. Der Inselstaat hat 69.000 Einwohner, die Währung ist, wie auf den meisten Karibikinseln die mit Großbritannien assoziiert sind der ostkaribische Dollar. Es gibt zwar einen Premierminister, doch trotz seiner Unabhängigkeit von Großbritannien ist das Staatsoberhaupt von Antigua & Barbuda Queen Elizabeth II.
Das Klima in der Region ist tropisch, die Temperaturen erreichen im Monatsmittel zwischen 22 und 30 °C. Der Jahresniederschlag ist recht niedrig, lediglich im September und November kommt es vermehrt zu Regen. Im Sommer treten oft tropische Wirbelstürme auf.
In Saint John’s gibt es einen internationalen Flughafen sowie einen Seehafen, welcher meist von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Vom internationalen Flughafen aus werden Flüge nach Amerika und Europa, auch nach Deutschland, angeboten. Auf Antigua und Barbuda existiert kein reguläres Eisenbahnnetz. Allerdings gibt es ein 77 km langes Schmalspurnetz, das dem Transport von Zuckerrohr dient. Es umfasst Linien in der Spurweite von 760 mm (64 km) und 610 mm (13 km). Obwohl es nur etwa 15.000 Kraftfahrzeuge gibt, existiert ein über 1000 km langes Straßennetz. Hiervon sind allerdings lediglich 384 km befestigt, Autobahnen gibt es keine.
Die Amtssprache von Antigua & Barbuda ist Englisch, es existiert außerdem eine darauf basierende Kreolsprache. Früher war die Haupteinnahmequelle auf den Inseln der Zuckerrohranbau, heute ist zunehmend der Tourismus der größte Wirtschaftszweig.