Steueroasen in der Karibik

Die Karibik ist nicht nur ein wunderbares Urlaubsparadies, sondern auch als Heimat etlicher Steueroasen bekannt. Die Optimierung der eigenen Steuerlast ist neben Urlaub und Erholung ein weiteres Ziel vieler Karibik-Besucher.
Offshore-Banking, Briefkastenfirmen, Offshore-Handling und Steuerminimierung sind Begriffe, die oftmals in Zusammenhang mit Steueroasen in der Karibik fallen.

Die OECD startete 1998 eine eine Kampagne zur Bekämpfung der Steueroasen. Im Juni 2000 listete die OECD listete alle Staaten auf, die nicht kooperierten. Die folgenden Steueroasen in der Karibik sind ein Teil der OECD-Liste.

  • Anguilla
  • Antigua und Barbuda
  • Aruba
  • Bahamas
  • Barbados
  • Belize
  • Britische Jungferninseln (British Virgin Islands)
  • Cayman-Inseln (Cayman Islands)
  • Dominica
  • Grenada
  • Montserrat
  • Niederländische Antillen
  • Panama
  • St. Kitts und Nevis
  • Saint Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Turks- und Caicosinseln (Turks & Caicos)
  • Amerikanische Jungferninseln (US Virgin Islands)

(Quelle: OECD)


Einige der von der OECD gelisteten Steueroasen lenkten ein und verbesserten ihre Kooperationsbereitschaft doch vermuten Kritiker, wie der Linzer Ökonom, Friedrich Schneider, dass viele Zugeständnisse lediglich auf dem Papier existieren und einige der im Jahr 2000 gelisteten Staten noch heute als sichere Häfen für Gelder aus dem Ausland gelten. (Quelle: Zeit Online: Steueroasen – Paradisische Zustände)

Datum: Sonntag, 14. September 2008 0:10
Themengebiet: Steueroasen und Offshore-Banking Trackback: Trackback-URL
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